Teilhabe stärken || Zukunft gestalten
Demokratiewerkstatt© Erwachsenenbildung
Beim 4. Symposium zur Erwachsenenbildung in Wien am Dienstag, 5. Mai 2026, war der Wappensaal im Wiener Rathaus gut gefüllt. Mehr als 80 Teilnehmer:innen aus den unterschiedlichen Erwachsenenbildungseinrichtungen im Gebiet der Stadt Wien waren gekommen um gemeinsam das Thema Demokratiebildung zu bearbeiten.
Die Wiener Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Bildung, Bettina Emmerling, eröffnete das Symposium mit einem Statement zu Demokratiebildung. Ausgehend von einem positiven Erlebnis in einer der Demokratieschulen betonte die Stadträtin, dass Bildung nicht mit dem Läuten der Schulglocke ende: „Sie endet auch nicht mit einem Abschlusszeugnis. Wer sich auf das Wissen verlässt, das er in der Schul- oder Ausbildungszeit mitbekommen hat, der wird in einer Welt, die sich so rasant verändert wie unsere, schnell den Anschluss oder auch das Interesse an einer Teilhabe verlieren.“
Lernen sei eine Haltung, die ein Leben lang begleitet. Erwachsenenbildung ermöglicht genau das. Sie ermöglicht Teilhabe in jeder Lebensphase. Sie eröffnet neue Perspektiven beim beruflichen Umstieg, beim Nachholen von Bildungsabschlüssen, beim Erweitern von Kompetenzen in einer Welt, die in Bewegung ist. Und, so die Wiener Vizebürgermeisterin: „Erwachsene, die sich weiterbilden, egal in welchem Alter und egal in welcher Lebenslage, sind die besten Vorbilder, die Kinder haben können.“
© VHS/Schmidgunst | Vizebürgermeisterin und Stadträtin Bettina Emmerling eröffenete das Symposium im Wappensaal mit einem Statement zu Demokratiebildung.
Bildung für Erwachsene in Wien passiere nicht zufällig. „Es passiert, weil sich 2022 das Netzwerk Erwachsenenbildung Wien gegründet hat. Volkshochschulen, BFI, WIFI, Büchereien, kirchliche Bildungseinrichtungen und viele mehr haben sich zusammengetan, um Erwachsenenbildung in dieser Stadt sichtbarer und wirksamer zu machen. Was dieses Netzwerk besonders macht, ist die Haltung dahinter. Überparteilich, überkonfessionell, in weiten Teilen ehrenamtlich. Dafür möchte ich Ihnen allen, die hier mitarbeiten und heute hier sind, ausdrücklich danken"; so die Bildungsstadträtin Emmerling.
Altbundespräsident Heinz Fischer und Barbara Litsauer von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung stellten in ihren Statements vor, warum Demokratiebildung wichtig und notwendig sei. Heinz Fischer stellte sein umfassendes Wissen aus Geschichte und Parlament vor und betonte in seinem Impuls die hohe Bedeutung von Demokratiebildung in der Gesellschaft für junge und alte Menschen.
Bei den Thementischen standen vor allem Austausch und Kennenlernen von Veranstaltungsformaten im Mittelpunkt und bei der abschließenden Podiumsdiskussion formulierten die Podiumsgäste Wunsch-Botschaften: Finanzielle Planungssicherheit, Durchhalten und Zeit für echten Austausch.
Das Symposium wurde vom Netzwerk Erwachsenenbildung Wien (NEW) veranstaltet.
gr/gr












